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Sonntag, 27. Mai 2018

iPadblogzine ist ein Blog und Magazin rund um das iPad und digitale Kultur.

Jawbone Jambox

Jambox hero

Musik ist meine Leidenschaft. iPad, iPhone und iPod touch sind ideale Musikplayer, der Klang der internen Lautsprecher ist aber nicht gerade audiophil. Mit AirPlay und einer Airport Express lässt sich die Musik der iOS-Devices auf die eigene Hi-Fi-Anlage streamen und wohlklingender genießen — soweit prima. Ich bin nun aber schon länger auf der Suche nach einem kabellosen Lautsprecher für das Redaktionsbüro und wollte auf den Kabelsalat gewöhnlicher Lautsprechersysteme verzichten. AirPlay-fähige Boxen sind aber nicht gerade günstig und irgendwie kam ich auf die Jambox von Jawbone, die ich nun eine Zeit lang testen konnte.
 
Anschlüsse
Die Jambox wird per Bluetooth mit dem iPad, iPhone oder iPod touch verbunden, Apples AirPlay-Unterstützung fehlt leider. iPad und Jambox pairen sich im Test auf Anhieb problemlos, mein iPhone 4S hingegen will absolut keine Verbindung aufbauen. Am Mac kann man ebenfalls Bluetooth oder das 3,5 mm Stereo-Kabel am Kopfhöreranschluss nutzen. Alles perfekt – einzig der kurze Signalton nach erfolgreicher Verbindung ist ein bisschen laut und nervt auf Dauer. Jawbone liefert alle nötigen Kabel gleich mit.
 
Hardware
Jambox ZubehörDie geringe Größe der Jambox überrascht schon beim Auspacken, sie ist extrem leicht und handlich. Die Musikbox kann entweder per USB-Kabel am Strom angeschlossen, oder kabellose per Akku genutzt werden. So kann man die Jambox auch mal schnell in ein anderes Zimmer mitnehmen und weiter sein Lieblingsalbum hören. Die Schalter sind recht übersichtlich, es gibt einen An-/Aus-Schalter, Laut- und Leisetasten und eine runde Statustaste. Das war’s, mehr benötigt man ja auch nicht.

Jambox Zubehör

 
Klang
Das wichtigste Kriterium bei einem Lautsprecher ist natürlich der Klang und hier muss man bei der Jambox etwas differenzieren: Schließt man die Jambox an die Kopfhöreranschlüsse des Mac oder iPad an, überrascht die kleine Musikbox mit einem satten Bass und ausreichend Höhen. Sie klingt wirklich gut, ohne Rauschen und Störungen. Über die Bluetooth-Verbindung hingegen fällt der Klang in allen Tonlagen etwas ab, vor allem die Lautstärke. Die Jambox klingt zwar noch recht passabel, aber im direkten Vergleich zwischen Bluetooth und Kabel wird der Unterschied deutlich hörbar. Zudem ist entscheidend, wie weit die Box vom Mac oder iPad entfernt steht, ab 10 Metern war bei uns im Test Schluss mit Musik hören.
 
Fazit
Wer auf der Suche nach einem kleinen, platzsparenden Lautsprechersystem für seinen Mac ist, der kann guten Gewissens zur Jambox greifen. Schließt man die kleine Musikbox über den Kopfhöreranschluss an, klingt sie überzeugend gut. In unserem Test hielt der Akku im Bluetooth-Betrieb knapp 7 Stunden durch.
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es noch: Der Preis liegt bei 199,- Euro und die Bluetooth-Verbindung zum iPhone 4S hat bisher nicht geklappt. Am Ende muss jeder selber wissen, ob einem ein kleines transportables All-in-One Lautsprechersystem so viel Wert ist. Und aufgepasst: Ist die Jambox am iPhone angeschlossen und dieses klingelt, wird die Musik unterbrochen und der Klingelton an die Musikbox geleitet.

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3 Kommentare zu “Jawbone Jambox

  1. Marcel D. sagt:

    Also „guten Gewissens“ kann man das Gerät nun wirklich nicht kaufen. Häufige Defekte an USB-Ports, bei der Basswiedergabe und am Bluetooth-Modul (alle schon selbst erlebt) sprechen nicht gerade für ein Gerät, für das ich 199€ gezahlt habe. Der Support ist gähnend langsam und zum Austausch müssen die Geräte nach Irland geschickt werden. Das ist ein wirklich schlecht konzipiertes und produziertes Gerät.

  2. Tim Delsing sagt:

    Bin ebenfalls Opfer von Jawbone, 60€ verlangt UPS für die Sendung nach Irland. Das soll wohl abschrecken. Service geht anders. Der USB Port ist die Schwachstelle der Box. Schon in der ersten Woche hatte ich den Defekt. Da dies ein Standartfehler der Box ist kann ich sie nicht empfehlen. Google kennt viele frustrierte Käufer der Box.

  3. Rej sagt:

    Danke für eure Kommentare.
    Ein Defekt nach einer Woche ist sehr ärgerlich, da stimme Tim zu. Und eure Erfahrung mit dem Service finde ich ebenfalls umständlich und kostspielig. Apple geht einen ähnlichen Weg und verschickt in die Niederlande. Die Geräte werden ebenfalls von UPS abgeholt, ich glaube aber der Versand ist kostenlos. Das sollte für den Käufer auch so sein, definitiv.

    Ich kann nur sagen, dass meine Jambox immer noch problemlos läuft, ich nutze sie aber auch zu 95% am gleichen Standort.

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