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Dienstag, 20. November 2018

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WWDC News: iCloud


Apples neuer Cloud-Computing Dienst iCloud startet offiziell mit der Veröffentlichung von iOS 5 im Herbst und löst den bisherigen Online-Dienst Mobile Me ab. Apps können ihre Daten zukünftig auf Apples Servern speichern und der Nutzer kann mit dem iPad, iPhone, iPod touch und Mac auf Kontakte, Kalendereinträge, Musik, Fotos, Bücher und App Daten zugreifen. iCloud speichert und synchronisiert die Daten über alle Geräte hinweg. Auch Backups der iOS Geräte können via WLAN in Apples Wolke gespeichert werden. Dokumente der iWork Suite (Mac und iOS) können ebenfalls über den neuen Cloud-Dienst zwischen allen Geräten mit gleicher Apple-ID ausgetauscht werden. Apple stellt den Nutzern der iCloud 5 GB freien Speicher für Mail, Dokumente und Backups zur Verfügung – das klingt erst einmal nicht viel. Fotos und Musikdaten werden aber nicht auf diesen Speicherplatz angerechnet.

Musik die in Apples iTunes Store gekauft wird oder bisher gekauft wurde, kann automatisch via iCloud auf alle iOS Geräte heruntergeladen werden.

iTunes Match ist ein weiterer Dienst der iCloud und ermöglicht den Abgleich der persönlichen iTunes Library mit dem iTunes Music Store Angebot. Musik die im Store vorhanden ist wird automatisch seitens Apple in der iCloud Library hinterlegt. Der Nutzer muss nur Musik hochladen, die es nicht im iTunes Angebot gibt. Das ist praktisch und spart Zeit. iTunes Match ist, wie erwartet nicht kostenfrei, der Nutzer muss knapp 25 US-Dollar pro Jahr zahlen.

iCloud scheint auf den ersten Blick sehr reizvoll, die Frage bleibt nur, ob und wie ein Musik-Streaming möglich ist. Denn wirklich sinnvoll ist der Cloud-Dienst nur, wenn die Musik auf meinen Geräten keinen Speicherplatz verschwendet und ich ständig Gigabyte an Daten herunterladen muss. Apple spricht derzeit allerdings nur von „Download music … on any device“ oder „… pushes it to your devices…Your music automatically appears…“
Bildquelle: Apple.com

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